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Veranstaltungen 2005:Jubiläum und Hauseinweihung 24./25.09.200503.10.2005 -- erschienen in der Rundschau am 28. September 2005 Bilder vom Aufbau In unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden haben die Unterroter Pfadfinder an ihrem Häuschen gewerkelt - rechtzeitig zum 30jährigen Bestehen wurde es fertig. Am Sonntag wurde das neue Haus unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit seiner Bestimmung übergeben. Armin Furkert, erster Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises des VCP Unterrot, brachte es auf den Punkt: "So ein Projekt zu stemmen -- das geht nur, wenn man zusammen hilft und eine gute Gemeinschaft hat." Dass die Unterroter Pfadis an einem Strang ziehen können, haben sie bewiesen: unzählige Stunden haben sie auf dem Bau verbracht -- die "Sipplinge" und jüngeren Mitarbeiter genauso wie Eltern, Großeltern und ehemalige Pfadis. "Alle Generationen waren vertreten", freute sich Furkert. Viele brachten auch ihr berufliches Knowhow mit ein: "Wir haben uns auch deshalb für ein Holzhaus entschieden, weil wir so viele Leute haben, die sich mit Holz auskennen", erklärte er. Ein eigenes Haus für ihre vielfältigen Aktivitäten -- schon lange, so Furkert, sei das der Traum der Unterroter Pfadfinder gewesen. Fast zwei Jahrzehnte dauerte es, bis sie -- auch dank der Stiftung "Der Jugend Räume schaffen" des Landes Baden-Württemberg -- diesen Traum wahr machen konnten. Viel Engagement nötigDennoch waren viele Altpapier-und Wertstoffsammlungen notwendig, viele Geld- und Materialspenden waren nötig, um den Traum zu realisieren. Auch bei der Stadt Gaildorf bedankte sich Furkert. Sie hat das Baugelände erworben und an den VCP verpachtet. Jetzt vor dem fertigen Haus zu stehen, sei "schon ein Glücksgefühl". Viele Freunde, Gemeindeglieder und Vertreter von bürgerlicher und kirchlicher Gemeinde waren am Sonntag gekommen, um bei der Einweihung des Hauses dabei zu sein. Ein "Haus des Lebens" solle es sein, ein "Ort des Lachens und der Gelas senheit", betonte Dekan Uhlmann, der das Haus im Namen des Kirchenbezirkes Gaildorf nach dem Gottesdienst unter den Segen Gottes stellte. Uhlmann lobte die Arbeit der Unterroter Pfadfinder ebenso wie Günther Kubin als Vertreter der Stadt Gaildorf. "Sie alle können stolz auf diese Arbeit sein", betonte Kubin. Gerade heute sei es wichtig, Kindern Vorbilder zu bieten. Anlass zum StolzVCP-Landesgeschäftsführer Günter Wohlgemuth brachte Brot und Salz zur Einweihung und wünschte sich, "dass hier weiterhin junge Leute erfahren, was es heißt Pfadfinder zu sein und dass sie etwas für ihr Leben mitnehmen." Für die Kirchengemeinde Münster lobte Henrik Behnert: "Ihr könnt auf beides gleichermaßen stolz sein, auf 30 Jahre VCP Unterrot genauso wie auf euer neues Haus." Im VCP, so lobte er, lernten Kinder, ihre Freizeit selbst zu gestalten sowie Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Eine Rückschau auf die Bauzeit und auf 30 Jahre Pfadfinder in Unterrot gab es am Samstag. Mit Sketchen, Tänzen und Quizeinlagen präsentierten sich die aktuellen Gruppen des VCP den über 200 Gästen in der kunstvollen Jurtenkonstruktion. Dias ließen noch einmal die Bauzeit lebendig werden. |